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Lorscher Abt 2026: Manege frei für vier strahlende Finalisten
Der rote Teppich ist aufgebügelt. Die Spannung steigt. Das Publikum pulsiert. Und alle fragen sich: Wer wird Lorscher Abt 2026? Die Finalisten stehen fest: Fee Badenius, Stefan Danziger, Dave Davis und Rene Sydow werden bei der großen Gala antreten, um das Publikum zu begeistern und die Jury zu überzeugen. Als Newcomer des Jahres wurde Samuel Kilian ausgewählt, den Soundtrack des Abends serviert Patrick Lemm. Durch die Gala Lorscher Abt 2026 moderiert, wie könnte es anders sein, natürlich Daniel Helfrich.
Lorscher Abt 2026: Manege frei für vier strahlende Finalisten
Der rote Teppich ist aufgebügelt. Die Spannung steigt. Das Publikum pulsiert. Und alle fragen sich: Wer wird Lorscher Abt 2026? Das Theater Sapperlot hat auch dieses Jahr wieder lange, intensiv und leidenschaftlich darüber gebrütet, wer es in die Endrunde schafft und am 10. November die einmalige Chance hat, den mittlerweile 12. Kleinkunstpreis in Händen zu halten.
Und jetzt ein Tusch – denn die Finalisten fest: Fee Badenius, Stefan Danziger, Dave Davis und Rene Sydow werden bei der großen Gala antreten, um das Publikum zu begeistern und die Jury zu überzeugen. Als Newcomer des Jahres wurde Samuel Kilian ausgewählt, den Soundtrack des Abends serviert Patrick Lemm.
Die Besten der Guten
Es war ein heißer Sommer im Sapperlot: Unter mehr als 50 Künstlern und Acts, die während der Saison in der Reihe Kultursalon eine Kostprobe ihres Könnens serviert haben, wurden die vier besten, schillerndsten und überzeugendsten von einem geheimen und unbestechlichen Kulturkomitee herausgefiltert und ins Finale durchgewinkt. Die Sieger des Jahres erhalten neben Preisgeldern eine handgefertigte Trophäe des renommierten Lorscher Metallbildhauers Jürgen Heinz sowie ein attraktives Auftrittspaket. Moderiert wird die Gala wie gewohnt von Daniel Helfrich. Der Klavierkabarettist ist sozusagen der Concierge des Kultursalon-Hotels.

Kultur-Komplizen als Partner
Die Schirmherrschaft des Abts übernimmt erneut der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt. Wichtige Unterstützer sind die Volksbank Darmstadt-Mainz eG, die Stadt Lorsch, sowie der Förderverein Sappalostra. Ohne diese Rückendeckung könnte dieser helle kulturelle Leuchtturm kaum so weit hinaus erstrahlen. Denn für die Gastgeber steht fest: dort, wo die kunterbunte Kleinkunst-Szene eine wertschätzende Bühne genießt, wird ein dickes Ausrufezeichen gesetzt für die kulturelle Relevanz in unserer Region und darüber hinaus.
Die Finalisten
Eine gute Fee und ein scharfzüngiger Sprachkünstler

Nun aber endlich zu den würdigen Finalisten: die Liedermacherin Fee Badenius wurde vor 40 Jahren in Lübeck geboren und lebt seit 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Sie hat bereits zahlreiche Kleinkunstpreise gesammelt und gilt als eine der besten und poetischsten Vertreterinnen ihres Genres. Fee wandelt gekonnt zwischen den Welten - sowohl musikalisch wie auch inhaltlich. Ihre Lieder bewegen sich feinfühlig zwischen Sehnsucht und Melancholie, Zartheit und Stärke, Energie und Zuversicht. Und die Songs sprühen vor intelligentem, hintersinnigem Witz und subtilem Humor. Das weiß auch René Sydow, denn er ist mit ihr verheiratet. Purer Zufall. Nicht die Hochzeit – die Nominierung.

Der Autor, Schauspieler und Regisseur genießt den Ruf als Deutschlands wortmächtigster Kabarettist, der Herrschaftssprache und Internetgebrabbel klug seziert und allen Schaumschlägern und Wichtigtuern die heiße Luft herauslässt. Der 46-Jährige serviert Tacheles statt Bla und Sinn statt Phrasengerümpel. Ein Feingeist, der Sprache als ästhetisch schönes und gefährlich scharfes Instrument nutzt und als Mittel poetischer Schöpfungskraft einsetzt. Sydows Programm verbindet politische Satire mit linguistischen Erörterungen, der Künstler gilt als einer der letzten authentischen Kabarettisten und Satiriker im Lande.
Wahnsinn und Konfetti

Dave Davis wuchs als „Kölsche Jung“ im Rheinland auf und entdeckte bereits in jungen Jahren seine Liebe zur deutschen Sprache und zur Musik. Als musikalischer Autodidakt (Klavier, Gitarre und Gesang) feilte er früh und täglich an seinen musischen Fertigkeiten. Mit Erfolg, denn 2009 hat er den renommierten Kleinkunstpreis Prix Pantheon gleich in zwei Kategorien gewonnen. Weitere Trophäe folgten. Jetzt schielt er auf den Lorscher Abt. Zitat: „Man kann den Wahnsinn der Welt nicht immer ändern, aber man kann ihn mit Konfetti bewerfen.“ Genau das hat er auch im Sapperlot vor.

Stefan Danziger hat einen Migrationshintergrund: geboren in der DDR, aufgewachsen in der Sowjetunion, und später ging es aus Russland zurück nach Berlin. Seither bringt Jahren bringt er das Publikum zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken. Bühnenerfahrung sammelte er in Berlin, London, Edinburgh und Amsterdam. Tagsüber war er Tourguide, nachts Comedian. Seine Comedy beleuchtet kulturelle Widersprüche und Absurditäten des Alltags. Mit schrägen Gedankensprüngen zimmert er aus vermeintlich belanglosen Details gehaltvolle Geschichten. Sein aktuelles Programm titelt „Mittel und Wege“. Sein nächster führt in auf die Lorscher Kleinkunstbühne.

Der Newcomer-Preisträger Samuel Kilian ist promovierter Statistiker am Heidelberger Universitätsklinikum und bespielt mit seiner humorvollen Musik seit knapp vier Jahren die Bühnen Deutschlands. Nachdem der kreative Forscher mit seinem viralen Song “Ich geh jetzt bouldern” in den sozialen Medien bekannt wurde, hat sich das Nachwuchstalent mit seinen unberechenbaren und frechen Songs in der Kleinkunst-Szene etabliert.
Jury debattiert - Publikum votiert
Die chronisch unbestechliche, debattierlustige und kultursachverständige Jury besteht in diesem Jahr aus Stefan Leidner (HR Redaktionsleitung / Kulturunit Team Eurovision Song Contest, erstmals dabei), dem Heppenheimer Autor und Kabarettisten Frederic Hormuth, Regine Neubert aus dem Kulturamt Hemsbach, Angelika Borchert (Theater Trommer Sommer, Kulturreferentin Groß-Umstadt) sowie den Journalisten Gabi Dewald (Lorsch) und Thomas Tritsch (Bensheim).
Sie werden auch diesmal wieder rücksichtslos ausdiskutieren, wer den Abt warum - und überhaupt - mit nach Hause nehmen darf. Und während das Gremium im Hinterzimmer leise brüllend brütet, wird der badische Gitarrist und Sänger Patrick Lemm im Sapperlot für musikalische Entspannung sorgen. Auch das Publikum kann wieder seinen Liebling wählen und dem gemeinsamen Nenner der Jury die unverschleierte Meinung des Volkes ins Gesicht werfen.

Glanz und Glamour: die Tickets liegen bereit
Jetzt ist die Kulturregion gespannt, wer in die Fußstapfen der bisherigen Sieger treten wird. Nach der Premiere 2014 mit Preisträger Martin Zingsheim folgten Stars wie Alix Dudel, Armin Fischer, Norbert Bürger, Thomas Schreckenberger, Kay Ray, Friedemann Weise, Götz Frittrang, Mia Pittroff, Henning Schmidtke und Matthias Ningel im vergangenen Jahr. Das Sapperlot-Team freut sich auf monumentalen Glamour in der kleinen Hütte. Denn am 10. November wird in Lorsch der rote Teppich ausgerollt. Der Vorverkauf beginnt jetzt.
Textcredit: Thomas Tritsch
Kultursalon – Der WOW des Monats im Sapperlot!
Beflügelt von der Idee, Künstlern sowie das Sapperlot regional nach vorne zu bringen entstand die Idee des Lorscher Abts. Die Entwicklung eines Kleinkunstwettbewerbs zu dessen Teilnahme einzig die Präsentation eines Kurzauftrittts im KulturSalon führen kann. Koordiniert und moderiert seit nunmehr über 18 Jahren von Daniel Helfrich.
Weitere Infos zum Kultursalon und zum Kleinkunstpreis Lorscher Abt.
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